09 Okt 2018

Richtig lüften – das sollten Sie beachten

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Grundregeln der Lüftung – so lüften Sie richtig

Ständig angekippte Fenster vermeiden

Es erhöht den Energieverbrauch und die Heizkosten drastisch, wenn Fenster über längere Zeit oder immer angekippt bleiben. Besser ist es, wie bereits erklärt, mit Stoßlüftung nach „Bedarf“ zu lüften. Ein nachts im Schlaf- oder Kinderzimmer (bei gedrosselter Heizung) angekipptes Fenster ist selbstverständlich tagsüber zu schließen.

Räume abhängig von deren Funktion und Nutzung lüften.

Beim Fensterlüften die Raumluftfeuchtigkeit und Geruchsbelastung beachten.

Als Grundregel gilt, dass Feuchtigkeit und Schadstoffe möglichst am Entstehungsort und während oder unmittelbar nach ihrer Entstehung durch Lüften entfernt werden sollten. Richtig lüften bedeutet: Die Fenster kurzzeitig (10 – 20 Minuten reichen oft schon aus) ganz öffnen (Stoßlüften). Je kälter es draußen ist, desto kürzer muss gelüftet werden, doch mindestens 10 Minuten. Auch bei Regenwetter lüften. Die kalte Außenluft ist in der Regel trotzdem trockener als die warme, feuchte Zimmerluft.

Morgens und abends in der Wohnung einen kompletten Luftwechsel durchführen. Am besten Durchzug machen, ansonsten in jedem Zimmer das Fenster weit öffnen. Nicht von einem Zimmer in ein anderes, sondern direkt nach draußen lüften.

Beim Stoßlüften auf die Innentüren achten

Beim Stoßlüften auch die Innentüren offen halten. Der Luftwechsel wird dann wesentlich größer, vor allem wenn Fenster an gegenüberliegenden Fassaden geöffnet sind (Durchzugslüftung).

Zur Entfernung der „Feuchtespitzen“ aus Bad oder Küche durch Lüften ist es jedoch sinnvoll, die Bad- bzw. Küchentür zu schließen, da sich sonst Feuchtigkeit und Gerüche in der übrigen Wohnung verteilen. Nur wenn es keine Lüftungsmöglichkeit im Bad gibt (weder Fenster noch Ventilator), sollte die Tür zu anderen geheizten Zimmern geöffnet und vermehrt gelüftet werden. Türen zu wenig beheizten Räumen geschlossen halten.

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